Android gilt als Sicherheitsrisiko
Obwohl Forester Research schätzt, dass 60 Prozent der Unternehmen jetzt eine „Bring-your-own-Device“-Politik unterstützen, machen Android-Geräte nur 21 Prozent aller Smartphones aus, die am Arbeitsplatz genutzt werden. BlackBerrys haben einen Anteil von 32 Prozent und Apple liegt mit 45 Prozent Anteil der iPhones an allen am Arbeitsplatz genutzten Smartphones vorn. Die schleppende Einführung des Betriebssystems Android ist vor allem deshalb überraschend, weil Android-Geräte Gartner zufolge 52,5 Prozent des weltweiten Smartphone-Markts ausmachen.
Die meisten Unternehmen scheinen aus Sicherheitsgründen vor Android-Geräten zurückzuschrecken. Am heutigen mobilen Arbeitsplatz werden Smartphones häufig verwendet, um von jedem beliebigen Standort aus auf Geschäftsdaten im Backend-System zuzugreifen und sie zu aktualisieren. Dieser Prozess wird durch einen integrierten IPsec-VPN-Client abgesichert, der sensible Geschäftsdaten vor dem Versenden verschlüsselt.
Im Unterschied zum iPhone unterstützen Android-Geräte derzeit einen integrierten IPsec-VPN-Client aber nicht. Stattdessen basiert der Android-VPN-Client auf PPTP und L2TP, einer weniger sicheren Verbindung, weil die Daten nicht immer vor dem Versenden verschlüsselt werden. Dies sollte sich im kommenden Jahr ändern. Man erwartet, dass 2012 integrierte IPsec-VPN-Clients für Android-Geräte bereitgestellt werden. Möglicherweise leitet dies dann die Wende bei der Akzeptanz des Android-Betriebssystems durch Unternehmen ein.


