Jim Hagemann Snabe - die Zeiten von Planen und Ausführen sind vorüber (Foto: Frank Völkel)

SAP TechEd: Datenanalyse auf iPhone

Technologie-Messe bei SAP. Immer mehr Anwendungen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio sind per iPhone abrufbar. Der Prototyp Gravity setzt auf Google Wave und verbindet E-Mail und Instant Messaging. SAP.info berichtet vor Ort aus Wien.

Die charmante Stadt Wien ist zum dritten Mal Austragungsort der Technologie-Veranstaltung SAP TechEd. Hier treffen sich Entwickler und Partner aus dem SAP-Dunstkreis, um neben dem aktuellen Entwicklungsstand ihre Ideen auszutauschen. Auch sind Demos und Vorabversionen von Produkten zu sehen, die frühestens 2010 marktreif sein werden.

Es geht hauptsächlich um die Vernetzung von Geschäftsprozessen, die Bewertung von Unternehmensdaten aus verschiedenen Quellen und das, was man in letzter Zeit als Enterprise 2.0 bezeichnet: Die Verknüpfung der Prozess-Welt mit der Online-Community.

Die Überleitung zur eigentlichen Keynote übernahm Mark Yolton und sprach über adaptive Geschäftsprozesse. Große Bedeutung mißt er sozialen Netzen bei, deren Teilnehmerzahl sich innerhalb eines Jahres verdreifacht hat. Im kurzen Rückblick verweist er auf die modulare SAP Business Suite, die neuen SmartOps (Vistex) Erweiterungen und den Fokus auf Nachhaltigkeit.

Die Eröffnungsrede hält der Vorstand für Technik und Entwicklung, Jim Hagemann Snabe, der heute seinen 44. Geburtstag feiert. Und er kommt auch gleich zum Punkt: Die Zeit des nacheinander Abarbeitens – also von der Planung bis hin zur Ausführung – ist vorbei. Dazu führte er einen Vergleich an: Der Radio-Empfänger brauchte 38 Jahre, um 50 Millionen Menschen auf der Welt zu erreichen. Beim darauf folgenden Fernsehen waren noch 13 Jahre nötig. Innerhalb von 4 Jahren war das Internet für 50 Millionen Anwender verfügbar – die Community-Plattform Facebook benötigte für die gleiche Verbreitung nur noch 2 Jahre. Snabe betonte, dass die Verfügbarkeit von Technologie für eine wachsende Zahl von Anwendern in immer kürzerer Zeit erfolgt.

Innovation: 6 Wochen, 6 Monate, 6 Jahre

Laut Snabe gibt es bei Innovationszyklen mittlerweile drei verschiedene Zeiträume: 6 Wochen, 6 Monate und 6 Jahre. Damit ein Unternehmen innovativ sein kann, braucht es stabile Geschäftsprozesse, so Snabe weiter. Dazu ist die geeignete Software notwendig, die über Jahre im Voraus sich an zukünftige Entwicklungen anpassen lässt. An dieser Stelle verweist er auf die Marktdurchdringung mit SAP-Software: 65% der weltweiten Schokoladenproduktion und 75% der jährlichen Bierherstellung werden über SAP abgewickelt.

Doch wovon ist der Erfolg von Technologien abhängig? Snabe führt das Beispiel Apple iPhone in Kombination mit dem Appstore an, welches nur durch eine gut strukturierte Infrastruktur erfolgreich sein kann.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Business Objects auf iPhone

Mark Yolton spricht über

Co-Keynote: Mark Yolton spricht von adaptiven Geschäftsprozessen (Foto: Frank Völkel)

 

  • Linkedin
  • Facebook
  • Twitter
  • Xing

Weiterempfehlen

  1. (Pflichtfeld)
  2. (Pflichtfeld)
  3. (Pflichtfeld)
  4. (Pflichtfeld)
  5. Captcha
 

cforms contact form by delicious:days