28.01.2010
Krankenhäuser haben mit Kostendruck zu kämpfen, gleichzeitig erwarten die Patienten aber mehr Service. John Papandrea, Leiter des Geschäftsbereichs Healthcare bei der SAP, erläutert, was das für die IT-Branche bedeutet.

Digitale Krankenakte: Behandlungsdaten und Fotos auf einem Chip speichern (Foto: grasundsterne)
Die IT-Branche entwickelt schon seit einigen Jahren innovative Lösungen für das Gesundheitswesen. Das Interesse an Softwarelösungen für diesen Bereich ist derzeit sehr hoch. Denn staatliche Gesundheitssysteme stehen unter großem Effizienz- und Qualitätsdruck, weil die Erwartungen an Kostendämmung und bessere Versorgungsqualität vonseiten der Verbraucher, Beitragszahler und Regierungen steigen. Das ist in den USA, China, Australien und anderen Ländern Auslöser für die aktuelle Diskussion um das Gesundheitswesen und rückt die Verbesserungsmöglichkeiten bei der Bereitstellung von Gesundheitsleistungen in den Mittelpunkt. All diese Entwicklungen sind Ausdruck der globalen Trends, die sich in der Branche vollziehen. Hierzu gehören die Einführung der elektronischen Patientenakte (E-Health) und ein verstärkter Fokus auf Prävention.
John Papandrea, Leiter des Geschäftsbereichs Healthcare, kam im August 2008 zu SAP. Er verfügt über 22 Jahre Erfahrung in der Beratung von Spitzenmanagern beim Einsatz von IT im Gesundheitswesen. „Zurzeit entstehen Gesundheitsmärkte im Großen und Ganzen als Folge der gesellschaftlichen Nachfrage, aus Kostengründen und weil die Akzeptanz von Gesundheitslösungen in der Vergangenheit gering war. Das ist eine Chance für die SAP. Wir brauchen eine umfassende und globale Sicht auf das Gesundheitsthema und müssen unsere Chancen optimal nutzen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, die regionalen Marktanforderungen zu erfüllen“, sagt Papandrea.
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