
7 Workflows: Bestellungs- und Beschaffungsprozesse per Software. (Foto: Fotolia)
Reibungsloser Ablauf
Vom Server bis zum Radiergummi - Farbenhersteller J. W. Ostendorf hat seinen Einkauf mit einer Workflowlösung von nextevolution optimiert.
Die Liste der so genannten C-Teile, die ein Unternehmen für seine tägliche Arbeit benötigt, ist lang. Sie reicht vom sprichwörtlichen Radiergummi bis zu teuren Investitionsgütern wie einer neuen Serverlandschaft oder kompletten Ladenausstattungen – nicht unüblich zum Beispiel beim westfälischen Farbenhersteller J. W. Ostendorf GmbH & Co. KG aus Coesfeld, der erfolgreiche Handelsunternehmen der DIY-Branche im Inland und Ausland beliefert. J.W. Ostendorf bietet Komplett-Sortimente rund um das Produkt Farbe. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte eigene Marken für Farben, Lacke und Lasuren des Handels, die der Endverbraucher direkt anwenden kann.
Sein Produktionsmaterial, also A- und B-Güter, bestellt Ostendorf standardmäßig über das MM Modul von SAP. Auch für die Bestellung von C-Teilen stellt SAP mit dem Modul SRM eine Lösung bereit. Ihr Einsatz ist für viele mittelständische Unternehmen hinsichtlich Lizenzerwerb und Einführungsaufwand jedoch oft zu aufwändig. Basierend auf ihrem Workflow-Tool „Process Builder“ hat die nextevolution AG deshalb ein System für die C-Teil-Beschaffung entwickelt, den nextevolution Bestellanforderungsworkflow. JWO nutzt die Lösung seit November 2010 für die Bestellfreigabe.
Mit dem Bestellanforderungsworkflow setzt JWO auf eine bereits breite Basis weiterer nextevolution-Produkte im Unternehmen auf. So nutzt der Mittelständler seit 2006 einen Rechnungseingangsworkflow des Herstellers. „Die Rechnungsbearbeitung ist jedoch im Wesentlichen ein standardisierter Prozess, der deutlich einfacher abzubilden ist als ein Beschaffungsvorgang“, sagt Ralf Printing, Gruppenleitung Kreditoren, Head of Accounts Payable Department bei JWO, „ein Unternehmen wie Ostendorf beschafft sehr viele unterschiedliche Güter: VKF-Material, C-Teile, Dienstleistungen und alles muss unterschiedliche Freigabestufen durchlaufen.
Deswegen haben wir damals mit der Rechnungsbearbeitung angefangen – auch weil sich dort am ehesten Einsparungen bemerkbar machen durch Einsatz einer solchen Lösung.“
