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Alle Daten im Arbeitsspeicher: Analysen in Echtzeit (Foto: Frank Völkel)

SAP HANA: Daten auf Speed

Passt eine riesige ERP-Datenbank vollständig in den Arbeitsspeicher, so sind Echtzeit-Zugriffe möglich. Die SAP Business Analytic Engine und potente Server-Hardware beschleunigen immens die Analyse von Geschäftsdaten.

Eine mechanische Festplatte ist deutlich langsamer als Arbeitsspeicher. Der Zugriff auf letzteren, wo sämtliche Daten lagern, erfolgt im Vergleich zu zeitaufwändigen Schreib-Leseoperationen sehr schnell. Außerdem können beliebige Bereiche im Arbeitsspeicher direkt angesprochen werden. Neuartige In-Memory-Datenbanken, auch als NewDB bezeichnet, organisieren sämtliche Daten in Spalten – und nicht wie bisher in Zeilen – siehe auch Artikel TechEd 2010 live: Produkt-Feuerwerk.

Doch auch schon auf der Sapphire 2009 in Orlando sprach SAP-Mitbegründer Hasso Plattner von ungekochten Spaghetti. Die Abkürzung „HANA“ steht für High Performance Analytic Appliance, wo es primär um schnelles Auswerten von Geschäftsdaten geht. Dazu arbeitet SAP mit Cisco, Fujitsu, Hewlett-Packard, IBM und vor allem dem Chiphersteller Intel zusammen. Die Vielfalt unter den Hardware-Herstellern bringt es mit sich, dass HANA ab 2011 auf verschiedenen Plattformen angeboten wird.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Wofür Echzeit?

Im folgenden Video äußert sich Ingo Brenckmann, Program Director Data and Analytical Engines bei SAP, über die Details von HANA:

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