30.03.2012 // Von: Christine Benton

A. Camacho Inc., ein US-amerikanischer Importeur und Anbieter von Feinkost, war das kleinere der beiden Unternehmen, die sich zu Mario Camacho Foods zusammenschlossen. Ein Jahr vor der Fusion hatte A. Camacho seine Unternehmenssysteme mit SAP Business One ersetzt. Grund für den Wechsel war, dass die vorhandenen Anwendungen keinen ausreichenden Support boten und den Anforderungen des Unternehmens nicht mehr gewachsen waren. „Wir wollten eine erstklassige Unternehmensanwendung, dachten aber, dass SAP-Software finanziell eine Nummer zu groß für uns wäre“, sagt Ken Starling, Technik-Leiter bei Mario Camacho Foods. „SAP konnte uns aber davon überzeugen, wie gut SAP Business One zu uns passt – sowohl im Hinblick auf unsere Anforderungen als auch auf unser Budget. Über SAP kamen wir auch zu Real Solutions of North America , einem hervorragenden lokalen Systemintegrator, der sich auf SAP Business One spezialisiert hat.“
Im Vorfeld seiner Kaufentscheidung hatte das Unternehmen die Software auf Herz und Nieren geprüft. In allen Aspekten hatte dabei SAP Business One gegenüber seinen Wettbewerbern die Nase vorn. Je eingehender sich Starling mit den verschiedenen Lösungen befasste, desto klarer wurde, dass insbesondere die Flexibilität des neuen Systems eine entscheidende Rolle spielte. „Bei unserer vorhandenen Software war es jedesmal frustrierend, wenn wir versuchten, unsere speziellen Anforderungen im System abzubilden“, sagt Starling.
„Als Real Solutions uns die benutzerdefinierten Funktionen von SAP Business One vorführte, war mir sofort klar, dass das genau die Lösung war, die wir suchten. Sie bietet alle Vorteile einer individuellen Anpassung – ohne die Nachteile eines umfassenden Customizing. Und sie gibt uns sehr viel Flexibilität.“
Der Einführung vom SAP Business One ging eine intensive Planungsphase voraus. Die enge Zusammenarbeit zwischen A. Camacho und Real Solutions zahlte sich aus: Das Projekt konnte termingerecht und unter dem vorgegebenen Budget abgeschlossen werden. Der sorgfältigen Vorbereitung auf den Umstieg war es auch zu verdanken, dass das Altsystem mit der Inbetriebnahme von SAP Business One abgeschaltet werden konnte. „Unsere Entscheidung, keine parallelen Systeme zu betreiben, war goldrichtig“, erzählt Starling. „Und unsere Kunden haben überhaupt nichts davon gemerkt.“
Kurz nach dem Umstieg auf die neue Lösung gab die Unternehmensleitung die bevorstehende Fusion mit der Mario Olive Company bekannt. Das in den USA bekannte Unternehmen für Olivenprodukte wollte seine Präsenz in Supermärkten, im Servicebereich und auf anderen Märkten in Nordamerika deutlich ausbauen. Nach Meinung der Mario Olive Company ließ sich das am besten über einen Zusammenschluss mit einem renommierten Lebensmittelanbieter realisieren, der über einen etablierten Import, einen Food Service und ein entsprechendes Verteilernetz verfügt.
Eine der ersten Entscheidungen nach der Fusion war, im gesamten Unternehmen ein einheitliches Softwaresystem einzuführen. Aber entgegen der sonst bei Fusionen üblichen Praxis entschied man sich gegen die Anwendungen des größeren Unternehmensteils und beschloss, SAP Business One unternehmensweit zu implementieren.
„Auch die Mario Olive Company hatte Probleme mit ihren vorhandenen Systemen“, erläutert Starling. „Zudem hatte sich in den paar Monaten mit SAP Business One bereits gezeigt, wie gut die Anwendung zu einem Import- und Handelsunternehmen passt. Insofern war es eine leichte Entscheidung.“