04.11.2009
Ende 2006 fällten die MEAG-Verantwortlichen die Entscheidung, die Reporting-Landschaft zu konsolidieren. Claudio-Peter Prutz, Leiter IT/Organisationsentwicklung, umreißt das Ziel: Die bestehenden Insel- und Individuallösungen sollten schrittweise abgelöst und im Konzern-Datawarehouse STAR integriert werden. Dazu wurde das Projekt „OptiMa“ (Optimierung Mandatsreporting) ins Leben gerufen. Neben der Qualitätsverbesserung sollten Prozesse verschlankt, das Reporting schneller und die Benutzung einfacher werden. Das alles sollte möglichst mit den Bordmitteln von SAP NetWeaver Business Warehouse gelingen. Als Partner holte die MEAG sich die IT-Consulting Spezialisten von IMG, den Consulting-Services der S&T Gruppe ins Boot.
Im März 2007 startete die konkrete Umsetzung von OptiMa. Innerhalb von zwölf Monaten gelang die Integration der bestehenden Excel- und Access-Anwendungen in die STAR-Landschaft. Barbara Dworsky, Leiterin IT Derivate, resümiert: „Uns ist es gelungen, eine große Parallelwelt abzuschalten – alle unsere Ziele wurden erreicht.“ Laut Dworsky wurden die Berichte vereinfacht und standardisiert, die Qualitätssicherung ist effizienter, das Ausfallrisiko deutlich vermindert. Zurzeit nutzen weltweit rund 400 Info-, Analyse- und Redaktions-User das vereinfachte und gleichzeitig verbesserte System. Für die Zukunft soll die STAR-Datenbank in einer höheren Frequenz mit Quellinformationen versorgt werden.
Beitrag kommentieren
cforms contact form by delicious:days