17.02.2009
Enge Zusammenarbeit mit Dienstleistern vor Ort: Das ist der zentrale Punkt der Mittelstandsstrategie von SAP. Schon über 4.500 Unternehmen engagieren sich in speziellen Programmen wie dem SAP Referral Program, dem SAP Extended Business Program und SAP PartnerEdge.
„Die Zusammenarbeit mit SAP trägt dazu bei, unsere Kundenbeziehungen zu verfestigen und hilft uns unseren Erfolg nachhaltiger zu gestalten”, sagt Anton Chekhonin, Geschäftsführer von NORBIT. Der russische Systemintegrator hat im Sommer 2007 einen SAP-PartnerEdge-Vertrag unterzeichnet. Nach nur eineinhalb Jahren hat NORBIT Goldpartner-Status erreicht und ist der erste Value-Added Reseller (VAR) in Russland, der sein eigenes Partnernetzwerk auf Grundlage des SAP Extended Business Programms aufgebaut hat.
Unternehmen, die am Programm SAP PartnerEdge teilnehmen, werden nach einem Punktesystem bewertet, das unter anderem Kompetenz, Engagement und Vertriebsleistung berücksichtigt. Je nach Punktezahl erhalten sie den Partnerstatus „Associate”, „Silber“ oder „Gold”. Jedem dieser Level sind Vorteile und Leistungen zugeordnet, die von Stufe zu Stufe umfassender werden. Dazu gehören zum Beispiel Vertriebs- und Marketingunterstützung, Weiterbildung und technischer Support.
„Gemeinsam erfolgreich wachsen“ lautet das Motto des 2005 eingeführten Programms SAP PartnerEdge. Zunächst stand hier allein der Mittelstand im Fokus, seit 2008 gilt es auch für Partnerschaften im Bereich Großkunden. Aktuell zählt das Progamm 2.500 Partner – Tendenz steigend.
Erst im April 2008 eingeführt umfasst das SAP Referral Program schon jetzt mehr als 1.500 Mitglieder und fast 1.000 potenzielle Neukunden.
Das erfolgreiche Konzept ist einfach: Über das SAP Referral Program sucht die SAP nach Beratern, die zusammen mit regionalen Dienstleistern kleinen und mittleren Unternehmen SAP-Lösungen empfehlen. Das Ergebnis: Zusätzliche Umsatzpotenziale und schrittweise eine engere Zusammenarbeit mit SAP.
„Das SAP Referral Programm gibt uns die Möglichkeit unseren Kunden eine betriebswirtschaftliche Lösung aus dem Portfolio der SAP, die für die Bedürfnisse dieses Kunden geeignet ist, zu empfehlen. Wir bieten unseren Kunden eine zusätzliche Beratungsleistung und werden gleichzeitig von SAP für unseren Einsatz entlohnt“, sagt Mark Stringer, Geschäftsführer von Maven Solutions, einem BI Solution Provider aus dem britischen Manchester.
Noch enger mit SAP vernetzt sind die Mitglieder des SAP Extended Business Program. Es ermöglicht Unternehmen, die im SAP-Umfeld Software-Lösungen entwickeln, vertreiben oder einführen, sowohl enger mit dem SAP-Partnernetz als auch mit SAP selbst zu kooperieren. Damit können die Unternehmen Absatzpotenziale besser ausschöpfen. Vor allem durch mehr Know-how.
Das SAP Extended Business Program unterstützt Unternehmen im IT-Umfeld dabei in ihrem Geschäftsfeld zu wachsen, neue Geschäftsmodelle und -felder zu erschließen sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Angesprochen werden zum Beispiel Systemintegratoren, Service-Anbieter, unabhängige Software-Anbieter, Infrastruktur-, Netzwerk- oder Druckerspezialisten aber auch Management-, Vertriebs- oder Marketingberater.
SAP steuert zum Extended Business Program unter anderem Trainingsinhalte und Schulungen bei und macht Wissen über SAP-Lösungen, aktuelle Marktentwicklungen sowie technologische Neuheiten verfügbar.
Für das Jahr 2009 kündigt Patricia Hume, Global Senior Vice President (SVP) of Channel and Alliances for SME bei SAP, Förderprogramm an, um „die Kompetenz unserer bestehenden Partner weiter ausbauen und unser gesamtes Ökosystem“ auszudehnen. „Wir sind überzeugt, mit unseren innovativen Programmen die richtigen Unternehmen für uns zu gewinnen.”
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