29.06.2012   //  Von: Jennifer Lankheim

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SAP HANA wird 1

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Vor einem Jahr kam die In-Memory-Appliance von SAP auf den Markt. SAP.info würdigt eine Technologie anhand der neuen Chancen für die Behandlung von Krebs.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation erkranken jährlich elf Millionen Menschen an Krebs. Nahezu acht Millionen sterben an der Krankheit. Man geht davon aus, dass die Zahl der Krebsdiagnosen bis 2020 auf mehr als 16 Millionen jährlich steigen wird. Immer mehr Menschen werden betroffen sein.

Jährlich 11 Millionen neue Krebserkrankungen

Am 18. Juni war der erste Geburtstag von SAP HANA – der Plattform, mit der die SAP AG die In-Memory-Datenbanktechnologie verfügbar macht. Das Unternehmen hofft auf eine gute Zukunft für SAP HANA. Denn die Plattform nimmt nicht nur in der Unternehmensstrategie eine Schlüsselstellung ein, sondern leistet auch einen Beitrag zum Kampf gegen Krebs: SAP HANA unterstützt die medizinische Wissenschaft bei der Entwicklung wirksamer Behandlungsmethoden, ganz nach dem Motto der Deutschen Krebshilfe: Helfen. Forschen. Informieren.

Krebs ist ein Oberbegriff für mehr als 500 Erkrankungen, die mit einem unkontrollierten Zellwachstum einhergehen. Das Wuchern solcher atypischer Zellen, ob erblich oder durch Umwelteinflüsse bedingt, geht mit diversen spezifischen Veränderungen der DNA einher, die noch nicht vollständig erforscht sind. Mit anderen Worten: Die Ursachen von Krebs sind nicht genau bekannt. Dennoch können Menschenleben gerettet werden.

Diesem Ziel dient die sogenannte Translationale Krebsforschung. Dabei werden anhand von Daten aus Laboruntersuchungen, klinischen Tests und Bevölkerungsstudien klinische Anwendungen entwickelt, mit denen Inzidenz, Morbidität und Mortalität von Krebs gesenkt werden können, obwohl seine Entstehung nicht geklärt ist. Zunächst analysieren die Wissenschaftler Daten, die mithilfe der DNA-Sequenzierung und der Proteonik gewonnen wurden (unter Ersterer versteht man das Ablesen einzelner Abschnitte des menschlichen Genoms und die Ermittlung damit zusammenhängender Muster, unter Letzterer die Untersuchung von Aufbau und Funktion der Proteine). Diese Erkenntnisse werden dann mit Diagnose- oder Therapiedaten kombiniert, die beispielsweise aus bildgebenden Verfahren und aus Blut- oder Gewebeanalysen bei Krebspatienten stammen. Anhand der Gesamtdaten können sich die Mediziner ein besseres Bild von den Prozessen machen, die dem Krebs zugrunde liegen, und für jeden Patienten präventive und therapeutische Maßnahmen entwickeln, die genau auf sein genetisches und klinisches Profil abgestimmt sind – eine wahrhaft individuelle Behandlung.

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