03.09.2013   //  Von: Nicolas A. Zeitler

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SAP Data Services & Information Steward 4.2

Neue Features für mehr Datenqualität

SAP hat Version 4.2 seiner Lösungen zum Datenmanagement veröffentlicht. Neue Funktionen unterstützen Big-Data-Analysen. Die wichtigsten im Überblick.

Von Big Data erwarten sich Unternehmen Einblicke bisher nicht gekannter Tiefe in die Wünsche ihrer Kunden – und das in Sekundenschnelle. Die dafür genutzte In-Memoy-Technologie kann ihre Stärken allerdings nicht ausspielen, wenn die Qualität der zugrunde liegenden Daten schlecht ist. SAP Data Services und SAP Information Steward unterstützen Unternehmen, die Qualität ihrer Daten zu beurteilen und zu verbessern. SAP hat nun Version 4.2 der beiden Lösungen vorgestellt.

SAP Data Services und SAP Information Steward sind einerseits zwei eigenständige Produkte, die Kunden einzeln nutzen können. Andererseits haben sie ein gemeinsames Backend und greifen beim Einsatz im Verbund aufeinander zu, wie Niels Weigel erklärt, Senior Solution Manager für Enterprise Information Management bei SAP. SAP Data Services bezeichnet Weigel eher als „technisches Werkzeug“ für Datenintegration, Datenqualitätsverbesserung und Text Data Processing  für strukturierte und unstrukturierte Daten, SAP Information Steward dagegen als ein Werkzeug, mit dem auch Nicht-IT-Anwender Einblick in die inhaltliche Qualität von vorhandenen Stammdaten oder Transaktionsdaten gewinnen können.

Transformationen direkt in SAP HANA

SAP Data Services stellt die Datendrehscheibe im Unternehmen dar, wie Niels Weigel sagt. Mit der neuen Version 4.2 wurde das Zusammenspiel mit der In-Memory-Datenbank SAP HANA weiter optimiert. Bereits bei der Vorgängerversion war es möglich, direkt bei ETL-Vorgängen (Extract, Transform, Load) die Datenqualität zu verbessern. Mit der Version 4.2 werden viele Transformationen direkt innerhalb der Datenbank SAP HANA durchgeführt. Das geschieht, ohne dass der Anwender diese sogenannte „Push-Down-Funktionalität“ selbst ausdrücklich optimieren muss: Erkennt Data Services, dass bestimmte Funktionen (etwa das Zusammenführen zweier Tabellen) direkt in der schnellen Datenbank ausgeführt werden können, fällt die Software diese Optimierungsentscheidung – der Anwender bekommt davon nichts mit, außer dass alles viel schneller geht, so Weigel. Zudem werden die Datenqualitätsfunktionalitäten Schritt für Schritt ebenfalls in die SAP-HANA-Plattform integriert. Ein typisches Beispiel laut Niels Weigel: Zu prüfen, ob die Straßennamen in Datensätzen noch aktuell sind oder womöglich Straßen mittlerweile umbenannt wurden. „Die Adressvalidierung findet dann direkt in der Datenbank statt“, sagt Niels Weigel. Und damit auch in SAP-HANA-Geschwindigkeit, was laut Weigel einen „dramatischen Performance-Gewinn“ bringt.

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