IT Business Trends 2012

Mobile Dienste auf Smartphones und Tablets, HTML5 als Web-Betriebssystem, In-Memory-Computing, Abruf-Software und Spracherkennung gehören zu den Trends 2012.

Im Business übernimmt das Smartphone immer mehr eine Schlüsselrolle – es geht fast nichts mehr ohne diese Geräteklasse. Die Rechenleistung der winzigen Chips entwickelt sich in irrwitzigem Tempo. Immer mehr Sensoren landen in den Taschencomputern, die sie zu Allzweckgeräten und dem Mittelpunkt des Business-Alltags werden lässt. Dabei gilt: Je besser das Display und je flüssiger die Bedienung, desto seltener klappt man das Business-Notebook auf und wartet Minuten bis das Gerät bereit ist. Aber auch Tablets spielen eine große Rolle, wenn es um den Zugriff auf Firmennetze und deren Services geht. Gegenüber dem vergangenen Jahr zeichnen sich neben den bisherigen auch ganz neue Trends ab. Wie jedes Jahr geben wir von SAP.info unsere Prognosen für das Jahr 2012 und darüber hinaus ab.

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Gerade einmal 24 Monate hat es gedauert, bis sich die Tablets im Markt durchgesetzt haben. Schon im zweiten Quartal 2011 lieferten die Hersteller weltweit erstmals mehr Tablets als Netbooks aus. Und das obwohl ein Tablet-PC im Schnitt doppelt so viel kostet wie ein Netbook. Geht es nach der Meinung von Marktforschern wie Gartner, dann wird sich dieser Trend im Jahre 2012 fortsetzen. Immerhin wurden im Jahre 2011 mehr als 30 Millionen Netbooks verkauft –dieser Zahl stehen über 60 Millionen verkaufte Tablet-PCs gegenüber. Laut dem Marktbeobachter Strategy Analytics entfallen zwei von drei verkauften Tablets auf das Apple iPad. Android-Tablets folgen mit knapp 30 Prozent Marktanteil, Windows-Rechner mit 2,4 Prozent und das RIM Playbook abgeschlagen mit 1,2 Prozent.

An dieser Stelle dürfte ein Vergleich mit den konventionellen Mobil-Geräten, den klassischen Notebooks ganz interessant sein: Im Jahre 2011 wurden  rund 200 Millionen weltweit verkauft.

Dabei ist es gar nicht allein der berührungsempfindliche Bildschirm, der den Tablets momentan den Siegeszug bringt. Anders als beim klassischen Notebook, das nur eine geschrumpfte Version des Desktops darstellt, versuchen Tablets es gar nicht erst, die Arbeitsumgebung des in die Jahre gekommenen PCs umzusetzen. Vielmehr präsentieren sie eine neue, auf Fingergestik und intuitive Bedienung angepasste Oberfläche. Fast hat es den Anschein, dass die veraltet wirkenden Desktop-PCs bei ihrer Entwicklung jahrelang auf einer Einbahnstraße unterwegs waren.

Da stört es auch nicht, dass eine ganze Reihe im Business gewohnter Programme nicht mehr läuft und nun für bestimmte Aufgaben Apps oder Dienste im Browser zur Verfügung stehen.

Und nicht nur vielbeschäftigte Leute im Außendienst haben sich daran gewöhnt, Emails zu lesen und wahlweise auch zu beantworten – solange die Nachricht über die Bildschirmtastatur drei oder vier Zeilen an Text nicht überschreitet. Der Zugriff auf die virtuelle Firmenumgebung mit den entsprechenden Client-Apps klappt reibungslos und die Abfrage von Datenbankeinträgen funktioniert mit einem Tablet recht komfortabel. Doch widmen wir uns den Business-Trends, die sich aus unserer Sicht jetzt schon abzeichnen.

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