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27.01.2010

Kundenvertrauen auf der Kippe

Von: Christoph Zeidler

SAP.info sprach mit Tim Noble, dem Geschäftsführer von SAP Großbritannien und Irland (SAP UKI), über die Wirtschaftskrise, über Kundenwünsche und über seine Strategie.

Tim Noble, Managing Director of SAP United Kingdom and Ireland, im Gespräch mit der SAP.info (Foto: Christoph Zeidler)

Tim Noble, Geschäftsführer von SAP Großbritannien und Irland, im Gespräch mit der SAP.info (Foto: SAP)

SAP.info: Die Krise hat Großbritannien und Irland hart getroffen. Wie schätzen Sie die Marktsituation in diesen beiden Ländern ein?

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Tim Noble: Meiner Meinung nach ist die Krise in Großbritannien und in anderen Ländern überstanden. Damit will ich nicht sagen, dass alles wieder gut ist. Aber wir brauchen auch keine Angst mehr zu haben. Über ein Jahr war die Welt mit dieser schwierigen Situation konfrontiert. Jetzt lernen wir, damit umzugehen. Ich denke nicht, dass man noch von einer Krise sprechen kann. Viele Unternehmen haben sich erholt und verzeichnen gute Ergebnisse. Sie haben es geschafft, sich anzupassen. Denn genau darum geht es: Entweder man ändert sich und passt sich an die neuen Gegebenheiten an – oder man geht zugrunde.

SAP.info: Und was sagen Ihre Kunden?

Tim Noble: Sie machen sich Gedanken darüber, wie sie ihre Prozesse erneuern und Markteinführungsstrategien ändern können. Gleichzeitig suchen sie nach neuen Produkten und Technologien. Dabei möchten wir sie unterstützen,  deshalb setzen wir uns zusammen und besprechen diese Themen. Nur wenn die Führungsriege die eigenen Unternehmensdaten genau prüft und richtig bewertet, kann sie ihr Unternehmen aus der Rezession zu neuem Wachstum führen. Hierfür schafft Business Intelligence die notwendige Transparenz.

SAP.info: Wie verlief die Integration des Business-Intelligence-Anbieters Business Objects? Ist SAP UKI gut aufgestellt, um ihre Kunden zu unterstützen?

Tim Noble: Ja, das sind wir auf alle Fälle. Die Integration haben wir abgeschlossen, jetzt investieren wir zum Beispiel in unsere irische Niederlassung. Wir haben unsere Kräfte gebündelt und hervorragende Produkte auf den Markt gebracht, wie SAP BusinessObjects Explorer.

Intern bleibt aber noch einiges zu tun. Momentan sind wir damit beschäftigt, die Mitarbeiter der zusammengeführten Vertriebsorganisation in allen Produkten und Services zu schulen, die von der SAP und dem früheren Unternehmen Business Objects stammen. Ich freue mich, dass wir hier große Fortschritte machen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Das Ende der Krise und die Erwartungen der Kunden

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